Bye-bye-Report, DHBW Mannheim, Studiengang Elektrotechnik

 

 14.12.2016

 

Irgendwann hört jemand, der gar nicht pensioniert sein will, dann doch auf. Ein natürlicher Grund wären schwindende Kräfte.

Oder jemand taucht vor Ort auf, der einem beratungsresistent

immer mehr gegen den Strich geht.

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Ein letztlich sehr bedauerliches und bedenkliches Beispiel:

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Studiengangsleitung (hier Studiengang Elektrotechnik in Mannheim) an der DHBW ist ein harter Job. Sie erfordert neben fachlich breitem Horizont und wünschenswerter Entschlossenheit, fachliches Niveau zu halten, High-Level-Soft-Skills.

Neu und gleich Studiengangsleitung angedreht bekommen, sind ein Spruch - gelegentlich fies- und eine schwache Organisation - gelegentlich ein Witz- zunächst mal geschenkt.

Nicht geschenkt ist aber eine übereifrige Erwartung, willfähriger Erfüllungsgehilfe von internem und / oder externem Druck auf Klausuren und Prüfungen sein zu sollen. Machenschaften bis gleichsam hin zu " Exorzismus" ?? Quo vadis DHBW ?!!

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Hier nun das eigene Abenteuer:

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Inhalt / Überschriften

 

Evaluation von Studiengangleitung

Studiengangleitung von Prof. Dr. H.

Studiengangleitung von Prof. Dr. P.

Die Krasse Nummer

    -  Abfahrt auf den Dümmsten

    -  Firmenvertreter vor der Tür

    -  Das Ritual 

Diskriminierung von Erfahrung: "Andere sind auch gut"

-  Mangelhafte Folgenabschätzungen

-  Studiengangleiter Prof. Dr. P. "Ich tue alles für die Studierenden"

-  "Der Kollege modelt alles um"

-  Veranstaltungsmanager

-  Aufkreuzen oder Residenzpflicht

 

Fazit der Evaluation

- Studiengangleiter Prof. Dr. H.

- Studiengangleitung Prof. Dr. P

 

Vierzehn Demütigungen mit voller Kompensation

Acht Demütigungen mit nicht voller Kompensation

Entwürdigung aller Lehrenden

Eine Gemengelage

Nachhaltiger Eindruck

Finito  L` Amore

 

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Schreiben an die Hochschulleitung der DHBW Mannheim:

 

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Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math.  Dipl.-Ing.  Karl  Mentz                                     

 

Profil: 29+1 Jahre an der  FH KL tätig, zunächst für Mathematik I, II, III  und Grundlagen der Elektrotechnik I (Elementares, Netzwerke usw.), GdE.  II (Elektromagnetische Felder) und  GdE. III (Wechselstromlehre), dann  Systeme und Signale,  Numerik I, II, Simulation dynamischer Systeme I, II, Analoge Filter, Digitale Filter I, II,  Digitale Signalverarbeitung,  Regelungstechnik III (Digitale Regelungstechnik) und Regelungstechnik IV  (Zustandsraumregelung und nichtlineare Regelkreise)

Hohe Verfügbarkeit als Pensionär, keine Anfahrt aus München  oder Bremen.

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An den Rektor  der DHBW  Mannheim

Herrn  Prof. Dr. Georg  Nagler                                                                                

                                                                                                    KL, d. 10.10. 2016

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                                                                 Zur Kenntnis:

                                                                 Prof. Dr. Andreas Föhrenbach (Dekan)

                                                                 Prof. Dr. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

                                                                 Prof. Dr. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

                                                                 Prof. Dr. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

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Sehr geehrter  Herr  Rektor,

 

obige Beschreibung sieht beinahe nach einer Bewerbung  aus. Tatsächlich geht es aber um einen

 

Bye-bye-Report

 

nach elf Jahren oder anders gerechnet nach 14 Demütigungen mit voller Kompensation, einer  unglaublich krassen  Nummer als Wendepunkt,  8 Demütigungen mit nicht voller Kompensation wegen zahlreicher Missempfindungen und einer Entwürdigung aller Lehrenden.

 

Er ist unausweichlich mit einer

 Evaluation von Studiengangleitung

 verbunden.

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Sieben von den elf Jahren waren geprägt durch die

 

 Studiengangleitung von Prof. Dr. H.

 Er wollte mich seinen Worten nach schon früher haben, da mir ein gewisser Ruf vorausginge. Das muss wohl einer Anekdote von Ehemaligen entsprechen, die sich später  angeblich über mich so unterhalten:  „Stöhnst Du noch oder  schwärmst Du schon?“

Bis zu meiner Pensionierung in KL ging „nur“  Mathematik  I, II. „Sie machen ja Mathematik auf einem hohen Niveau, aber toll, es funktioniert“.  Tatsächlich liefert jemand, der die Mathematik in all seinen Fächern selbst benötigt hat, naturgemäß eine ganz andere und passgenaue Vorstellung mit dringend notwendigem Tiefgang ab als jemand ohne solchen Hintergrund.

Dann kamen die Fächer Elektromagnetische Felder  und Wellen und Leitungen hinzu. Der Einsatz erfolgte leider nicht in dem Kurs, der zuvor Mathematik bei mir gehört hatte. In der ersten Klausur fielen ca. 40% durch. Zur-Rede-Stellung  des Lehrbeauftragten deshalb? Undenkbar bei dem erfahrenen Studiengangleiter.

Keinerlei Aufregung!

 

Nach der Wiederholungsklausur hatten fast alle bestanden.  Mündliche Prüfungen  zusammen mit dem Studiengangleiter liefen im Gleichklang des Wissens und der Beurteilungsmaßstäbe ab.

Nächster Durchgang: Diesmal wunschgemäßer Einsatz in dem Kurs mit Mathematik zuvor von mir    mit dem Ergebnis, dass alle bereits in der ersten Klausur Erfolg hatten. Sogar „sehr  gut“  kam vor.

 

Jeglicher  späterer Vorwurf, dass   der Stoff zu umfangreich und die Klausur zu schwer sei, hätte damit stets ins Leere laufen müssen.

 

Nun betreten wegen seines Eintritts in die Pension  zwei neue Studiengangsleiter, (hier Prof. Dr. P. und Prof. Dr. U.)  insbesondere

 

Studiengangleiter  Prof. Dr. P.

die Bühne.

 

Erster Eindruck: Prof. Dr. P.  organisiert  sekundengenau  eine Klausur.  Rüge am Horizont ob meiner Tendenz zur  Frage gegen Ende der Klausur: „Bringen Ihnen zehn Minuten Verlängerung noch was?“

 

Zweiter Eindruck:   Bericht eines langjährigen  Kollegen aus KL für Elektrische Maschinen, viele Jahre nebenbei  Lehrbeauftragter  an der DHBW, beste Wahl für das Fach Elektromagnetische Felder, über eine mündliche Prüfung unter Vorsitz von Prof. Dr. P. und seinem gänzlich verfehlten heftigen Einsatz für eine Studentin, deren Wissen mehr als mangelhaft war.

Ist es nicht tragisch, bei solcher  Gelegenheit den Prüfling und den Lehrbeauftragten zu verlieren?

War dem  Studiengangleiter bei seiner damals erst  kürzlich erfolgten Einstellung möglicherweise eingeschärft  worden, dass im Prinzip keiner durchfallen  darf, weil den Firmen geliefert werden muss, was sie bestellt haben?

Nur eine Frage der Zeit?!  Auch bei mir kann man durchfallen.

 

 

 Die krasse Nummer

 

Der  nächste Durchgang  wurde durch das Auftreten einer Akkreditierungskommission  bestimmt.  Das Studium müsse studierbarer werden. Daher müsse das Fach Elektromagnetische Felder von fünf auf vier Stunden reduziert  werden und ebenso das Fach Signale und Systeme, das ich (eigentlich freudig) zusätzlich übernehmen wollte.

Das Studium wird verdaulicher, wenn die Stundenzahl  für „schwere“  Fächer  für den unverzichtbaren Stoff vergrößert wird.

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 Hygiene in den Köpfen wäre angesagt gewesen!

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 Vorgabe der Studiengangleitung:  Der Stoff wird nicht gekürzt. Die Studierenden sollen mehr zu Hause tun. Immerhin auf der eigenen Mathematik aufbauen „dürfend“  wurde die Sache angegangen. In der  ersten Klausur fielen in beiden Fächern  - wie gar nicht  anders erwartet-  ca. 40% durch.

 

Der ehemalige Studiengangsleiter  Prof. Dr. H. : „Ich hätte nicht mit der Wimper gezuckt.“

 

Nun aber Studiengangleiter Prof. Dr. P.:

.Eine gewissermaßen hochnotpeinliche Zur-Rede-Stellung wurde angesetzt,

obwohl die Gründe doch klar auf der Hand lagen. Die Studierenden hätten sich massiv beschwert. Seinem Kollegen hatte es wohl irgendwie gereicht; er holte die Evaluationsbögen her und las einen vor:

Fachlich spitze, sehr gut durchdachte Vorlesung, guter Vortrag,…“ Ein Schleimer oder ein Fan? Nein alle in der Art.

Gedanke:

Das ist das baldige Ende dieses Jobs, denn man weiß  ja, dass solche Leute nicht mehr ihr Unwesen in den Hochschulen treiben sollen!!

(Das ist leider kein Spott.)

Und weiter:  „…. aber viel zu viel.“  Viel schon,  viel zu viel  aber nicht, ganz abgesehen davon, dass in einer angesehenen Schule die Schüler zur Rede gestellt werden, damit sie sich mehr anstrengen, und nicht die Lehrer. Das ging noch. Nun aber:

Studiengangleiter P. verlangte, dass ich ihm die Aufgabenstellung der Wiederholungsklausur vorlegen solle, damit er sie auf „ innere Unverträglichkeiten“  durchsehen könne.

Gedanke: „Du musst jetzt  aufstehen und darfst hier nie, nie wieder  herkommen.“  Beispiel „Systeme und Signale“: Sechzehn Jahre eine ausgekochte Vorlesung in KL für alle Studiengänge gehalten und  dann solche  Zumutung von einem  Anfänger?  99 von 100 Professoren wären gegangen.

 

 Was ist aber das wirklich Erschreckende daran?  Offensichtlich gehört Demütigung zu seinen Instrumenten der Führung oder Leitung.

Ein Unding und restlos unmodern!

 

Weiter eröffnete er mir, dass man mich für Wellen und Leitungen nun für den Parallelkurs vorsehen wolle,  gewissermaßen als Erleichterung für die von mir aktuell „gequälten“ Studierenden.

 

Was ist das Erschreckende daran? Offensichtlich gehört Bestrafung zu seinen Instrumenten der Führung oder Leitung.

Ein Unding und restlos unmodern!

 

Außerdem würde ein fachlich Versierter doch darauf kommen, dass Elektromagnetische Felder und Wellen und Leitungen eine Einheit bilden sollten, weil die Gewöhnung an einen anderen Dozenten allein schon wegen der Schreibweisen und der nicht genauen Kenntnis , was der Vorgänger gebracht hat,  eine Erschwernis für die Studierenden darstellt. (Er ließ sich später  ganz vorsichtig davon noch überzeugen.)

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 Man fährt  nach Hause und denkt:

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 So muss das Gefühl sein, wenn einem  der Verdacht  kommt, dass die Geliebte eine Hure sein könnte.

 (Memoiren würden offensichtlich sehr herzblutig ausfallen.) 

 

Hat man so etwas schon erlebt? Man hat! Vor über 40 Jahren in einem Nebenjob bei einer  gotterbärmlichen privaten Technikerschule, wo das Geschäftsmodell alles bestimmt hat.

 

Abfahrt auf den Dümmsten

In einer solchen Situation, mit der man als Erfahrener lässig  klarkommt,  tritt typischerweise jemand in der offenen Flanke auf, der sich besonders produziert.  Er habe die Klausur nur deswegen nicht bestanden, weil er bei der Aufgabe mit dem Kugelkondensator die Formel für die Kugeloberfläche nicht gewusst  habe.  Tatsächlich war es aber eine Aufgabe im Zusammenhang mit einem Zylinderkondensator.

Studiengangsleiter Prof Dr. P.  verlangte eindringlich, die Formel  (er wusste sie selber gerade nicht) nächstens vorzugeben.  (Die übrigen Studierenden hätten meinen Gesundheitszustand angezweifelt!!!)

 

Das Ritual

Die Aufgabenstellungen für die Nachklausuren  wurden ihm nun vorgelegt. Genau die, die in KL schon verwendet  wurden. Das  Gespräch war   eine Luftnummer. Prof Dr. P. hat sich auf Fachliches gar nicht erst  eingelassen. Wie immer in der Folgezeit.

 

Firmenvertreter  vor der Tür

 Sieben Jahre Erfahrung mit den immerhin von den Firmen ausgesuchten Studenten und Studentinnen ließen es doch erwarten, dass nach der Wiederholungsklausur mindestens die  Hälfte noch (zum Teil immer auch sogar mit guten Zensuren) bestehen würden. Hier blieben nur  noch zwei  für die letztendliche mündliche PrüfungDer Ausbildungsleiter oder die Ausbildungsleiterin  der Firma kann an der Prüfung teilnehmen, was der Prüfende aber ablehnen kann und hier abgelehnt hat. 

 

Kann man in der Prüfung mehr verlangen als der Ausbildungsleiter   -vielleicht sogar fachfremd - gerade noch selber weiß?  Der Ausbildungsleiter stand trotzdem vor der Tür. Hätte er doch noch teilnehmen dürfen, wäre es das Ende gewesen. 

 

Prüfungsvorsitzender war Studiengangsleiter  Prof. Dr. U. ,  ein besonnener Kollege, der den Ball flach hält!

Einer fiel durch.

 

Man muss einfach feststellen, dass Studiengangsleiter Prof. Dr. P. in dieser  Angelegenheit  leider Gottes schlicht überfordert war, sich aber unbedingt produzieren wollte.

Ein    Anruf beim früheren   Studiengangsleiter    Prof. Dr. H. und   die ganze Aufregung wäre geerdet gewesen.

 

Wenn die Firmen aktiv werden gegen den Prüfenden,

eine Pest der Dualen Hochschule, 

was man, wenn man von ihr  außen schwärmen will, bald zu hören bekommt,

 

dann erwartet man folgende Reaktion: “ Wir sind froh, dass wir ihn haben. Und Sie sollten es auch sein.“

 

Gespräch mit  Prof.  Dr . H. :  „ Da  haben Sie wohl in  den sieben Jahren so einiges von mir und   den anderen Dozenten abgehalten!“  Antwort: „ Das habe ich auch als meine Aufgabe angesehen!“

 

Diskriminierung von Erfahrung: „Andere sind auch gut.“

Das letztendliche Ergebnis in „Signale und Systeme“ war mit der Durchschnittsnote  3,01   sensationell. Der gesamte Stoff  (inklusive  digitale Signale und zeitdiskrete Systeme!) wurde wie früher in KL  an den Mann bzw. die Frau gebracht. Dafür war ein großer zusätzlicher Zeitaufwand für  viele Umwandlungen in Arbeits-,  Merk- und Ergänzungsblättern erforderlich. Und es ging nur, weil der Übergang von der eigenen Mathematik  zu  S&S als fliegender Start möglich war.

 

Die S&S- Fortführung  des  nächsten  Mathematik-Kurses, der nachweislich bezüglich der Schwerpunktwahl  Automatisierungstechnik  fast komplett zusammenblieb, wurde nun aus Prinzip  (zur Strafe, denn vorher ging es ja)  verweigert mit der Begründung   „Andere  (hier Mathematik-Lehrbeauftragte) sind auch gut.“ Das will man doch hoffen, aber solche Antwort ist personalpolitisch schlicht unbedarft. So etwas in einer Firma und der  Verprellte geht zur  Konkurrenz, wenn ihn der Oberboss (hier wäre es  im Prinzip der Dekan oder Rektor gewesen) nicht gerade noch hätte halten können.

Also wurde auf die Übernahme von S&S verzichtet,  da  die Erstellung einer Light-Version erneut einen Riesenaufwand bedeutet hätte.

 

Was ist das Erschreckende daran? Für  Studiengangleiter  Prof. Dr. P. spielt die Motivation seiner Mitarbeiter  (Lehrbeauftragten) offenbar eine untergeordnete Rolle.

Ein Unding und restlos unmodern!

 

Unsereiner will mit den immer noch einigermaßen gut ausgesuchten Studenten und Studentinnen gute Ergebnisse erzielen und dabei keine Steine zweifelhafter Praktiken eines Geschäftsmodells in den Weg gelegt bekommen.

 

Damit kommt man auf den bedauerlicherweise  fundamentalsten Mangel der DHBW:

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Ausgesuchte Studierende   -  zusammengesuchte Dozenten,  die auch noch ständig wechseln.

 

Sie müssen nicht die an der FH sonst üblichen Voraussetzungen aufweisen, halten oftmals    eine Vorlesung       zum  ersten   Mal und sind  auch keiner einzigen Lehrprobe  oder einem Probevortrag ausgesetzt.  Wie viele wären überhaupt professorabel?

 

Die oben beschriebene Praktik des Geschäftsmodells bedeutet, dass ein Produkt  auf  eher mäßigem Niveau (Wissen und Können), aber mit geringer Streuung das Ziel ist.

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 Top-Dozenten werden auf diese Weise  herunter gemixt.

 

Wo das Niveau liegt, hängt  ganz entscheidend vom Studiengangleiter ab.

 

Prof.   Dr.  H. :   „Wenn   ich  keinen   gesichert    fähigen   Lehrbeauftragten gefunden  habe,  habe  ich  die  Veranstaltung  auch  schon mal  fürs erste ausfallen lassen.“

 

 Typisch  für solche Studiengangleiter  ist auch, dass sie an  fachlich  fähigen   Lehrbeauftragten  eisern  festhalten.

 

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Mangelhafte Folgenabschätzungen

Es ist doch die einfachste Überlegung zum Verhalten von Schülern und Studenten: Wenn sie wissen, dass man mit  präventivem  Jammern, dass eine bevorstehende Klausur  sicher viel zu schwer  sein wird, den Studiengangsleiter in Bewegung setzen kann, dann wird er auch von nun an regelmäßig in Bewegung gesetzt.

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Er hätte sich z.B. mal die Ergebnisse im Fach Elektromagnetische Felder der vergangenen Jahre   sorgfältig durch den Kopf  gehen   lassen können:

 

1.   ET-3-Durchgang, WS 2010: Nach der Wiederholungsklausur xx.xx.2011  3 von 22 Teilnehmern  nicht bestanden,  einer mit der Möglichkeit der mdl. Prfg.  bestanden. Letztlich nur 2 nicht bestanden. 

2.   ET-3-Durchgang, WS 2011: (Semester zuvor auch in Mathematik gehabt), Klausur xx.xx.11,  1x sehr  gut,  11x gut,  7x befriedigend,  2x ausreichend,  Wiederholungsklausur nicht erforderlich.

3.   Durchgang, WS 2012: Klausur xx.xx.12, 9 von 22 nicht bestanden, nach der Wiederholungsklausur  xx.xx.13: 1x gut,  9x befriedigend,  8x ausreichend,  eine letztendliche mündliche Prüfung, alle bestanden.

4.   Durchgang, WS 2013: Klausur xx.xx.13, 1x sehr gut,  5x gut,  7x befriedigend,  3x ausreichend,  5x nicht ausreichend, nach der Wiederholungsklausur noch 2x befriedigend und einmal ausreichend.  Für die zwei  übrigen Studenten war keine mdl. Prüfung möglich.

5.   Durchgang, WS 2014:  26 Teilnehmer,  7x gut,  14x befriedigend,   nur 3x ausreichend,  2x nicht ausreichend,  nach der Wiederholungsklausur noch 2x  befriedigend, also alle bestanden.

6.   Durchgang, WS 2015: Nach der Wiederholungsklausur:  17x  befriedigend,  11x ausreichend,  4x nicht ausreichend,   2  letztendliche mdl. Prüfungen möglich,  beide desaströs.

 

„Schauen Sie, dass Sie weiterkommen!“ hätte er dann doch endlich lernfähig sagen können!

 

Es gab nicht wenige Studierende, die das anders angingen. 

Sie kamen nach einer Vorlesung nahe der Klausur nach vorne und klagten über den Umfang und den Schwierigkeitsgrad des Stoffes. Sie bekamen die Antwort:

 „Es kommt mir nicht so darauf an, dass Sie sich vor der Klausur  nicht beunruhigt fühlen, sondern dass Sie später einmal von mir sagen können, dass ich  Sie mit  der Vorlesung nicht betrogen habe.“

 Antwort   unisono:   „ Das  wissen  wir  auch  jetzt   schon!“

 

Das erzählt man anderen Kollegen  in einer Runde mit den Studiengangleitern.

 

Was ist das Erschreckende daran?  Vom Studiengangleiter Prof. Dr. P.  geht das Klima aus, defensiv etwas Positives vortragen zu müssen, was man von sich doch längst weiß.  Es kommt in diesem Klima dazu, sich für Vorlesungen nicht niedrigen Niveaus  entschuldigen zu müssen, weil die Studierenden Angst vor der Klausur haben und er einem  dafür auf den Pelz rückt.

Ein Unding und restlos unmodern!

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Studiengangleiter  Prof. Dr. P. :

„Ich tue alles für die Studierenden!“

Und so kommt er mit Vorwurf in der Stimme: „Ich muss mit Ihnen reden – und das schon zum wiederholten Male!“

 Antwort in Gedanken:  „ Jetzt red i“ und Ausführung, denn irgendwann reicht es.

Die seinerzeitige „Krasse Nummer“  kommt   nach vier Jahren auf den Tisch.

 

Bei der Wiedergabe des Gedankens „Du musst jetzt  aufstehen und darfst hier nie, nie wieder  herkommen.“  lautete seine sehr gut  nachvollziehbare Antwort: „ Bloß gut, dass Sie das nicht getan haben!“

Dann kam zur Sprache, dass  das jetzige Semester (vgl. 6. Durchgang) es für die Klausur „Elektromagnetische  Felder“ tatsächlich  schwerer hatte.

 

 Er habe den bisherigen Mathe-3-Prof. (mit ihm bestens vertraut seit ewigen Zeiten aus KL) für diesen Kurs gänzlich unüberlegt anderweitig eingesetzt. Damit hatte dieser Semesterzug von daher fast gar nicht  die Mathematik vermittelt bekommen, die für dieses  Fach gebraucht wird, und auch nicht die für die anstehende Klausur in „ Wellen und Leitungen“.

Sie musste von mir zusätzlich in den ohnehin wenigen Stunden gebracht werden.  Für Wellen und Leitungen  braucht man die  Integralsätze, Divergenz  und Rotation, um damit zu den Maxwellschen  Gleichungen in differentieller Form zu kommen.

 

 „Wozu   braucht     man für  elektromagnetische Wellen die  differentielle Form der Maxwellschen   Gleichungen?“  fragte   Studiengangleiter   Prof. Dr. P.  ,  der doch  auch  Elektrotechnik studiert hatte. Das  war ein richtiger Schock. Kaum zu glauben!

 

Ein Lehrbeauftragter in einem  der Parallelkurse ändert das Thema der Vorlesung ab in „Wellen  auf Leitungen“.  Man kann ihn verstehen angesichts der geringen Semesterwochenstundenzahl. Aber das Ziel wird nicht erreicht: Elektromagnetische Wellen im freien Raum. TV, Handy, WLan, BlueTooth, usw. bleiben außerhalb des wenigstens elementaren Verständnisses. Unterirdisch!

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Von einem anderen angeheuerten  promovierten Kollegen (kein Prof.) ohne Praxis wusste der Studiengangsleiter nicht, dass dieser lediglich in der Verwaltung der  HS Kaiserslautern saß (zuständig für das Thema  E-Learning). Seine fachlich blamablen Aktivitäten im Internet lösten dort eine extra Fachbereichssitzung und eine Aufforderung an den Präsidenten aus, diese zu unterbinden. Andere sind  auch gut!?

 

Solch  mangelnde Auswahlsorgfalt wäre dem Studiengangsleiter  Prof. Dr. H.  nicht passiert.

Ein anderer verwendet für die Klausur in „Wellen und Leitungen“  Multiple-Choice-Fragen. Tiefer geht es nicht! Und gegen die Vergabe von ca. 20 Punkten (20%) auf zwei  Zeilen Lösung will unsereiner nicht anstinken! Usw. , usw. .

So tut man nicht alles für die Studierenden!

 

Studiengangleiter Prof. Dr. P.  war aber nicht sonderlich beindruckt!  Und von dem Angebot, dass er nicht alle Erfahrungen selber machen müsse, auch nicht. Letzteres nennt man Beratungsresistenz.

Eher schon durch folgende  erkennbar nicht   ganz ernst  gemeinte Überlegung: „ Wenn sich der Kreis schließt, sollte man an das fulminante (sieht man doch schon) Schreiben seiner Memoiren denken.“  Geschlossener Kreis?

Gerade in diesen Tagen sah man Schilder in der Nähe zur DHBW „ xxxxxxx-Schulen, Einladung zum Tag der offenen Tür“.  Erinnerung an genau  die  gotterbärmliche private Technikerschule von früher  in Norddeutschland, wo das Geschäftsmodell alles bestimmt hat!!

Er wolle aber in den Memoiren nicht vorkommen. Das war so sympathisch, dass Hoffnung aufkam, ihn doch darin vorkommen  lassen zu können  als jemanden,  den man  nach Aussprache in bestem Einvernehmen richtig gut unterstützen konnte.

Tatsächlich hat er sich offensichtlich zeitnah auf einen Trip elementaren Reagierens begeben.

 

„Der Kollege modelt alles um.“

Wenn man aus nachvollziehbaren oder eben leider auch aus nicht nachvollziehbaren Gründen  insbesondere Dauerlehrbeauftragte anders einsetzen will, so ist es fahrlässig, einfach nur an den  Rechner zu gehen und die festgelegten  Inhalte der Vorlesungen auch als umgesetzt anzusehen. 

Für Mathematik 3  steht  da auch „Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung“.  Das ist ein für sich zwar wichtiges Gebiet,  aber für die folgenden Vorlesungen „Systeme und Signale“,  „Elektromagnetische Felder“ und  „Wellen und Leitungen“ überflüssig.

 

Wenn daher Kollegen dieses Gebiet weggelassen haben zugunsten der Mathematik für diese Fächer  (z.B. auch „Differentialgleichungen“) ,  dann muss man das als Studiengangleiter wissen oder sich danach vorsichtshalber  erkundigen.

 

Außerdem gehört  „Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung“  angesichts der von außen erzeugten Stundenverknappung herausgenommen,  auch wenn man damit einen  internen Kollegen ärgert, weil er nun anderen Stoff  vorbereiten müsste.

Wenn ein anderer Kollege ohne den richtigen Anwendungshintergrund in zwei parallelen Kursen in „Systeme und Signale“ mit zeitdiskreten Systemen beginnt und zu den zeitkontinuierlichen Systemen kaum kommt, dann ist das für die nachfolgende Regelungstechnik  grottenschlecht, weil die zu regelnden Systeme (Regelstrecken)  fast durchgängig in der Automatisierungstechnik zeitkontinuierlich sind. Usw..

 

Interne Kollegen will der Studiengangsleiter Prof. Dr. P.  offensichtlich nicht behelligen.

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Veranstaltungsmanager

Wenn das Gewicht  des  fachlichen Niveaus der Inhalte der Lehrveranstaltungen de facto in den Hintergrund  tritt, dann ist ein Studiengangleiter vornehmlich ein Veranstaltungsmanager.

 

Das ist zweifellos ein  harter  Job -  schon allein wegen des häufigen Wechsels von Lehrbeauftragten. Man kann sie an Land ziehen und ihnen erklären, dass  sie Anwesenheitslisten führen müssen, dass sie darauf achten müssen, ob und welche Leute zu spät kommen (sieben Jahre nicht gemacht), dass  sie möglichst Stundenzettel  über den Stoff wie Handwerker  über die erbrachten Leistungen ausfüllen sollten. 

 

Man kann ihnen vor allen Dingen bedeuten, dass es  von höchster  Stelle eine  10%-Regel  als Durchfallgrenze  gibt. 

 Man kann neue Formulare entwickeln,  bei deren Verwendung sich die Zeit für das Durchsehen einer Klausur deutlich verlängert, usw., d.h.  formal  (zum Verzweifeln? )„produktiv“ werden.

 

Wenn man wegen des „Ummodelns“  nun nach 10 Jahren  Differentialgleichungen noch behandeln soll, was bedeutet, dass man Stoff von  ca. 10 Stunden zusätzlich in das dafür nicht erweiterte Stundenkontinent hineinpressen muss, dann ist es schon ein mächtiger Zeitmanagementfehler des  Studiengangsleiters, dass an dem Tag sieben Leute fehlen müssen, weil in dieser Zeit die Wiederholungsklausur  in Grundlagen der ET 1 angesetzt wurde.

(Bei dem internen Kollegen kann man auch durchfallen!).

 

 Natürlich ist es das nicht, aber es fühlt sich an wie Sabotage. Der Vorwurf, dass die Studenten stöhnen, hat dann  etwas Falsches.

 

Wenn die letztendliche mündliche Prüfung für Mathematik 1  angesetzt wird nach der Klausur in Mathematik 2, so ist das wohl etwas Geniales, was sich nicht jedem erschließt. Usw..

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Aufkreuzen oder Residenzpflicht ?

Wenn das Gewicht  des  fachlichen Niveaus der Inhalte der Lehrveranstaltungen und des Studiums de facto in den Vordergrund träte, dann wäre nach obigen Ausführungen eine Neuordnung der Semesterwochenstundenzahlen, der Inhalte der Vorlesungen und der Zuordnung zu den Kollegen erforderlich. Dazu braucht es Fingerspitzengefühl, breites Wissen mit Tiefgang  und viel Zeit und Arbeitseinsatz (Sitzungen) vor Ort.

Die DHBW erlebte in den letzten Jahren einen Boom .

Die vielen Absolventen und Absolventinnen werden aber  über diese Gegebenheiten auch berichten. 

 

Wie viele würden  ein  zweites  Mal  doch lieber zur UNI gehen?

Will man das kurzsichtig nicht angehen müssen,  wird man diejenigen,  die so etwas aufbringen, erden müssen. Das ist im Falle von Lehrbeauftragten ganz einfach.

 

Lehrbeauftragte an der DHBW haben keine realistische Möglichkeit, sich zu beschweren  oder Änderungen irgendwelcher Art zu bewirken.

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Fazit der Evaluation

Studiengangleiter Prof. Dr. H.

hat es verstanden,  die fundamentalen  Fehler und Nachteile der DHBW so zu dämpfen, dass sie kaum merkbar waren. Es war deutlich, dass es ihm um die Ausstattung der Studierenden mit Wissen und Können ging. Man konnte in Ruhe seine Vorlesungen optimieren. Formalistisches wurde auf  das Minimalste beschränkt. Das Arbeiten mit den ausgesuchten Studenten und Studentinnen war die reinste Freude. Er wusste  über alle Kollegen und Lehrbeauftragten genau Bescheid. Man konnte sich seiner sicher sein und umgekehrt. Das  „Geschäftsmodell“ schimmerte kaum durch.  Im Gegenteil: Die Prüfungsordnung erschien einem im Gegensatz zur  FH Kaiserslautern als hart.

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 Bei Studiengangleiter Prof.  Dr. P.

 dagegen war die Empfindung der fundamentalen Fehler der DHBW   verstärkt. Übereifrig tritt das Geschäftsmodell in Erscheinung. Es geht offensichtlich in erster Linie darum, die Studierenden restlos mit Abschlüssen auszustatten. Sein Credo „Ich tue alles für die Studierenden“    (für welche in Wahrheit und kontraproduktiv?)  in Kombination mit „Andere sind auch gut“ ist ungesund. Auf  die Demonstration seiner administrativen Prärogative legt er zu viel  Wert, was Missempfindungen auslöst.

 

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Vierzehn Demütigungen mit voller Kompensation

Demütigend sind die Honorarabrechnungen pro Semester:  € 35,- pro Vorlesungsstunde führen z.B. für 66 Stunden Mathematik bei  11 Fahrten nach MA auf  lausige € 2310,-  Für die Erstellung einer Klausur gibt es € 54,- Tatsächlich braucht man inklusive Musterlösung einen ganzen Tag dafür, obwohl man einen Fundus von Aufgaben hat. Für die Korrektur  erhält man € 4,10 pro Stück. Man schafft meisten nur zwei Stück pro Stunde. Mindestlohn?!

Die Fahrtkostenerstattungen werden als Verdienst angesehen und so versteuert!!!

Die volle Kompensation ergab sich aus ungetrübten Lehrerfolgen mit hoch motivierten Studentinnen und Studenten

 

   

Acht Demütigungen mit nicht voller Kompensation

Für die Missempfindungen waren nicht die Studentinnen und die Studenten die Ursache (vgl. oben). Ihr Verhalten war ganz normal angesichts der Bachelor-Pressschmiede.  Die sehr wenigen  eher interessanten Ausnahmefälle bestätigen die Regel.

Alle könnten aber sofort sagen, was einen fast schon finalen üblen Eindruck  gemacht hat:

 

Entwürdigung aller Lehrenden

Der Präsident  der DHBW in Stuttgart hat eingeführt,  dass die Klausuren anonym geschrieben werden sollen; auf den Blättern darf nicht mehr  der Name stehen, sondern nur noch die Matrikelnummer.  Glaubt  er wirklich, dass jemand einen Nachteil  erleiden könnte, weil man den Namen kennt?

Eine üble Unterstellung!! Wie viele von  z.B.  30 wollen für ihren Prof.  nicht lediglich eine Nummer (z.B. 0815 4711 007) sein?     27?!!   Damit könnte er in der FAZ  landen.

 Im Gegenteil, man schämt sich, dass man nach zwei Semestern immer noch nicht jeden mit Namen kennt,  geschweige denn, wenn man jemanden später wieder trifft.

Hat ein Studiengangsleiter vielleicht das Format zu protestieren und gleich noch andere Dinge aufs Brett zu bringen? Er ist Beamter, ihm kann nichts passieren. Selbst bei öffentlicher (gesitteter!) Kritik nicht.  Ist er  im Hochschullehrerbund (HLB) erst recht nicht.  Nicht alle sind diesbezüglich so erbärmlich! Man denke an „ Lidls verlängerte Werkbank“.

Vielleicht sollte das mal ein anderer übernehmen? 

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Der Präsident bekommt eine Kopie dieses Reports und ein Begleitschreiben.

 

Wenn ein Studiengangleiter einen Lehrbeauftragten wohlüberlegt - aber nicht auf einem Trip mit einschlägiger Redewendung - mal anders oder  weniger einsetzen will, mag das angehen. Wenn man zuvor  -wie hier für „Elektromagnetische Felder“ und  „Wellen  und Leitungen“-  die Fehler  der  „Studiengangleitung“  mit großem  Aufwand ausgeglichen hat, dann reicht es einem schon beinahe.

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Eine Gemengelage

Wenn man als Studiengangleiter eigentlich nicht  in der Lage ist, mal zu sagen „Probiert  es erst  gar nicht!“  kann die Kombination  von  nicht ausreichenden Leistungen und  Aufmüpfigkeit - vielleicht interessant, aber zeitfressend -  leichter  virulent werden.

Zwei desaströse letztendliche mündliche  Prüfungen.  Dieses Mal  war auch Studiengangleiter Prof. Dr. P. geschockt  (Hoffnung auf Normalität!).

Bei beiden: Erste Klausur deutlich mangelhaft, Wiederholungsklausur  deutlich mangelhaft  und in der mündlichen Prüfung  sage und schreibe  null Punkte.

Ein Student legt Widerspruch ein,  geht zum Rechtsanwalt  und wohl vor Gericht.

In 36 Jahren hat sich noch nie jemand beklagt,  grundsätzlich ungerecht beurteilt worden zu sein.

Der Vorgang und die Argumentationen sind ein  Hit für die Memoiren,  aber der  oben beschriebene Trip des Studiengangsleiters passt wie die Faust aufs Auge.

 

Nachhaltiger Eindruck

So macht man das: Mündliche Prüfung in Mathematik 1 nach der Klausur  in Mathematik 2. Studiengangleiter Prof. Dr. P.  weiß inzwischen, dass fairerweise  keine neuen Aufgaben, sondern rudimentär  die aus der  Klausur und der Wiederholungsklausur  zur Sprache kommen. Das  geht, wenn dem Kandidaten die sehr ausführlichen Musterlösungen nicht bekannt sind.

Der Kandidat besteht. Der Studiengangleiter  bietet dem Studenten nun noch völlig unverständlicherweise Fragen nach den Lösungen und den Bewertungspunkten der Klausuren an. Diese Fragen zeigten, dass er haarklein über die deshalb sicher kürzlichst  eingesehenen Lösungsblätter  Bescheid wusste.  Weiter:  „Rufen Sie gleich mal die Frau S. an!“ Man fragt den Studenten: „ Ist Frau S. Ihre Freundin?“   (Man glaubt immer noch ein wenig an die "Geliebte" ( s. o.) )   Studiengangleiter ungeniert und jedenfalls ungeschickt:  „Frau S. ist die Ausbildungsleiterin. Sie hat hier letzte Woche angerufen.“ Kumpanei zwischen Ausbildungsleiterin  und Studiengangsleiter gegen den prüfenden  Prof. ??? 

 

Man befindet sich am Rande der Selbstachtung.

 

Honorar für diese  mündliche Prüfung von einer halben Stunde mit einer Stunde Hinfahrt und einer Stunde Rückfahrt:  € 7,20, Reisekosten  €  43,50, zusammen €  50,70.

 

 

Finito  L` Amore

Der E-Mail-Verkehr in der letzten Zeit hat  schon Aufkündigung zum Ausdruck gebracht. Auf die in den Raum gestellte weitere Übernahme der Mathematik wird verzichtet. Solch eine Tätigkeit setzt echte Wertschätzung  und Nutzungswille des Potentials voraus, nicht aber einen Studiengangleiter, der die Angabe der Formel für die Kugeloberfläche in der Klausur „Elektromagnetische Felder“  erwartet.

Es sei denn, er ließe einen in Ruhe. Das wäre wohl nicht zu managen und nicht zu erwarten. Ziel seines Trips!

Dieser Bericht wird ohne Namen  und  Daten ins Internet gestellt.

 

„DIE ZEIT“  (21.7.2011) :  „Dual  an der  Spitze“

Das stimmt nicht ganz.  „Dual“ könnte  aber ganz leicht  „spitze“  sein.

 € 100,- pro Vorlesungsstunde würde mit den Gedanken an die ausgesuchten Studentinnen und Studenten  viele Top-Profs.  reizen.

Aber es würden  ein paar mehr  Studierende  durchfallen. Muss es „Lidls Fertigungsstraße“ heißen?

Die Kommentare auf  t-online  zu „Lidls verlängerte Werkbank“  waren fürchterlich. Sie ließen kein gutes Haar an der DHBW-Ausbildung.  So aber nicht, wie es dieser Report doch auch zeigt.

 

In der Hoffnung, dass es so etwas noch nicht gegeben hat, Bye-bye mit freundlichen Grüßen,

K. Mentz