An Angela Merkel, Christian Baldauf und die CDU in Rheinland-Pfalz 2016: 

 

2016: Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte selbst das massive Problem "Hinausschieben des Ruhestandsbeginns" im Wahljahr 2017 oder schon vorher.

Gutmenschen, Wutbürger, Primitivbürger - was für fürchterliche Wörter!

 

Da gibt es doch bessere, echt pfälzische Ausdrücke: Zum Beispiel "Leerplauderer". 

Irgendwie noch nett, irgendwie noch ein bisschen Hoffnung!

 

Ist Christian Baldauf , CDU Rheinland-Pfalz, in Sachen Hinausschieben des Ruhestandsbeginns (auch im weiterem Sinn) ein Leerplauderer?

Die Rheinpfalz am 15.10.13 (weiter unten ausführlich):

"CDU: Arbeit nach Renteneintritt fördern"

 Landesparteitag soll neues Wirtschaftspapier beschließen.

 

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Inhalt / Überschriften

>> Einiges (einigermaßen aktuell) vorweg

        -  Das CDU-Programm  für die vergangene Landtagswahl am 13. März 

          2016 in Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel) 

       -  Haltung der FDP zum Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand  

          im  Wahlprogramm z.B. für den 13. März 2016 in Rheinland-Pfalz ?

>>  An Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf  2013

>>  CDU: Arbeit nach Renteneintritt fördern

>>  Flexible Rente    Plusminus, ARD

>> Andere Länder sind da weiter

>>  Professor Marcel Fratzscher, DIW Berlin

      zum späteren Eintritt in den Ruhestand 

         

>> Pioniere im Rentenalter: Aufhören? Jetzt nicht!

      - Wenn Rentner weiter arbeiten

 

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Einiges  (einigermaßen aktuell) vorweg

 

 

-  Das CDU-Programm für die vergangene Landtagswahl

   am 13. März 2016 in Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel)

.

http://www.cdurlp.de/sites/www.cdu-rlp.de/files/docs/regierungsprogramm_2016.pdf 

 (Zeilen 258 bis 267):

 Senioren

 "Die demografischen Veränderungen in der Bevölkerung von

 Rheinland-Pfalz sind schon   jetzt deutlich spürbar."

 

Kommentar: Sie waren schon vor zehn Jahren "schon jetzt spürbar" !!! 

 

"Die Leistungen, Fähigkeiten und Beiträge  älterer Menschen in  Wirtschaft, Politik und Ehrenamt müssen besser als bisher erkannt, genutzt  und   gefördert werden."

 

Kommentar:  Es braucht keine großartigen Erkenntnisse mehr, sondern einen sofortigen Sinneswandel. Mit solchen Formulierungen will sich die CDU Zeit verschaffen, um wahltaktisch nicht missliebige Beispiele zu erzeugen und nicht Koalitionen zu erschweren.

 

" Beschränkungen beim Lebensalter, die Menschen von öffentlichen Funktionen oder  bürgerschaftlichem Engagement ausschließen, müssen verändert werden."

 

Kommentar:  In dieser Auflistung  fehlt der Öffentliche Dienst. Frau von der Leyen hat zu ihrem Einstand  wie eine Drohne wegen der Drohne einen hochrangigen Ministeriumsangehörigen des Verteidigungs- ministeriums (allerdings inzwischen nicht nachvollziehbar) gefeuert. Christian Baldauf würde als z.B. Kultus- und Wissenschaftsminister sich keinesfalls den greifen, der beim Gesetz zum Hinausschieben des Ruhestandsbeginns ungeniert erklärt, "wir machen da nicht mit" und mehrfaches  Potential ans Nachbarland verschenkt. (Siehe Button "Avatar im Landtag RLP")

 

"Wir wenden uns entschieden gegen jede Form von Altersdiskriminierung."

 

Kommentar: Wie das aussieht wird unten beschrieben. Und ist Thema der ganzen Website "Hinausschieben des Ruhestandsbeginns".

 

Wir werden  daher überflüssige Altersgrenzen aus Landesgesetzen entfernen."

 

Kommentar: Was und wo sind überflüssige Altersgrenzen? Beispiele!!!

 

"Leerplauderer" ist keine Gemeinheit, sondern ein Tritt vor  das Schienenbein. 

 

"Wir wollen die  Beschäftigung Älterer fördern, indem altersgerechte Bildungs- und Weiterbildungsangebote im  Rahmen eines Landeskonzepts erstellt werden."

 

Kommentar: Dieses Konzept sollte doch längst vorgelegt sein! (Die Rheinpfalz, 15.10.13)  "An dem Papier wird seit einem Jahr unter der Federführung von Vize-Parteichef Christian Baldauf gearbeitet."  Also seit 2012. (Siehe unten)  Das sagt alles. Brustton imponiert schon lange nicht mehr!

 

Die CDU hätte wohl am liebsten mit der FDP koaliert. Wie sieht es aus mit  der

 

-   Haltung der FDP zum Hinausschieben des Eintritts

    in den Ruhestand im Wahlprogramm 

    z.B. für den 13. März 2016 in Rheinland-Pfalz ?

 

http://www.fdp-rlp.de/sites/default/files/uploads/2015/12/16/ltwprogramm2016.pdf

 .

Auch Jürgen Creutzmann:

.

http://liberale-senioren-rlp.de/programm.php

.

Rente 

( ... )

"Eine generationengerechte Ausgestaltung der Alterssicherung

muss auf eine breitere und leistungsfähigere Basis gestellt werden, die auch gleichzeitig den gesellschaftlichen Interessen aller Generationen angemessen Rechnung trägt."

 

Kommentar: Geht es bei den gesellschaftlichen Interessen bloß um finanzielle Interessen?

 

"Die Freien Demokraten sehen eine Möglichkeit, hier anzuknüpfen, im Wunsch vieler Älterer, sich länger in Beruf und Gesellschaft einzubringen."

 

Kommentar: Es geht darum, seinen Beruf ohne Abstriche weiter ausüben zu können

 

Nach einer Forsa-Umfrage wünscht sich ein Viertel der Menschen zwischen 60 und 80 Jahren einen bezahlten Job, 14 Prozent gehen bereits heute freiwillig nach ihrem 65. Geburtstag noch einer Arbeit nach.

 

Kommentar:  Dem Bundespräsidenten Gauck könnte schon ein Kollege genannt werden, der mit 80 Jahren noch Vorlesungen hält!

 

"Diskriminierende Altersgrenzen müssen überprüft werden. Ein flexibler Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand soll es Älteren ermöglichen, die Arbeitszeit bei Bedarf ab dem 60. Lebensjahr zu reduzieren, gleichzeitig aber die Möglichkeit zu erhalten, auch über das 65. bzw. 67. Lebensjahr hinaus unbegrenzt hinzuzuverdienen."

 

Kommentar: Sie müssen nicht nur "überprüft" werden. Die FDP ist mit Arbeitgeberinteressen am stärksten verbunden. Den Arbeitgebern  dämmert es zwar langsam, dass der bedauerlicherweise immer schlechter ausgebildete Nachwuchs den älteren immer schlechter und langsamer ersetzen kann. Aber "prinzipiell Schluss mit 65"  werden diese mit Zähnen und Klauen verteidigen.

Diejenigen, die den finanziellen Anreiz (nicht schlecht) dafür nicht brauchen, dürften meistens von vornherein ein Gewinn sein. 

 

"Voraussetzung ist, dass ihre kombinierten Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente über dem Grundsicherungsniveau liegen.

Die Freien Demokraten fordern alle Zuverdienstgrenzen neben dem Rentenbezug aufzuheben. Für den Zuverdienst entfällt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Das erhöht den Anreiz für Arbeitgeber, ältere Beschäftigte einzustellen, und für Arbeitnehmer, auch noch im Alter eine

Beschäftigung aufzunehmen. Die Versicherten können so ab dem 60. Lebensjahr ihre Arbeitszeit reduzieren und den Verdienstausfall durch Bezug einer Teilrente kompensieren."

 

Kommentar:  Von Beamten - dem Hinausschieben des Ruhestandsbeginns -ist überhaupt nicht die Rede.

 

Der FDP traut man seit der Pleite mit Guido Westerwelle nicht mehr über den Weg. Sie wird das volle Adoptionsrecht für Homosexuelle letztlich als wichtiger ansehen als die Altersdiskriminierung, die mit Zwangsverrentung und Zwangspensionierung sehr wohl verbunden ist.

 

Es sind  ihr Formate wie Bauckhage

http://www.hinausschieben-des-ruhestandsbeginns.de/-Avatar-im-Landtag-RLP

 und Brüderle abhanden gekommen. 

( ... )

 

 

Zunächst weiter mit Angela Merkel, dann intensiv mit Christian Baldauf und dann mit beispielhaften Darstellungen im Fernsehen.

 

An Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf  2013


(20.9.2013)

Die Website der Bundeskanzlerin ermöglichte Kontakt zwecks Anregungen zum Wahlkampf.

Sehen wir mal, ob damit etwas zum Thema Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand von der CDU zu erfahren war.


 

Peer Steinbrück und die Beamten
 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,


wie wäre es, wenn Sie in der letzten Phase des Wahlkampfes etwas abrücken würden von der Rente bzw. Pension mit 67 zugunsten einer deutlich flexiblen Altersgrenze?

Auch Sie hätten die Möglichkeit, die Beamten etwas zu rügen, nämlich diejenigen, die als Entscheider (Ministerien, Gerichte) über das Hinausschieben des Ruhestandsbeginns alles tun, um dieses zu verhindern. Es gibt wenig Beamte, die das anstreben, aber viel mehr als gedacht. Und diese gehen unverdrossen vor Gericht. Muss das sein? Dieses wird beschrieben auf meiner Website www.hinausschieben-des-ruhestandsbeginns.de


 Es wäre ein Hit, wenn Sie mir für diese ein Statement abgeben würden, nämlich dass die dort dargestellte Änderung des Gesetzestextes überall in den Ländern und im Bund sehr wohl nicht nur als Erleichterung des Hinausschieben des Ruhestandsbeginns anzusehen sei, sondern als Ermunterung, so dass in der Regel solche Anträge bewilligt werden sollten. Das Bundesverfassungsgericht hat noch nie etwas gegen diese Form der Altersdiskriminierung (Altersgrenze überhaupt) vorgelassen - auch diesmal nicht.


 Keine Fernsehdiskussion in der Art "Kann sich Deutschland die Beamten noch leisten?" oder die Art, wie Peer Steinbrück im Duell getönt hat, ist fair ohne den Hinweis auf dieses Thema oder eine Einladung solcher Verlängerunswilligen zum Mitdiskutieren.


 Ich wünsche Ihnen den erhofften Wahlerfolg.


Mit freundlichen Grüßen

K. Mentz

 

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Auf der Website wurde eine schnelle Antwort versprochen. Und in der Tat: Nur vergleichbar mit Hochfrequenz-Aktienhandel!!

 .



<Judith.Weiss@cdu.de> schrieb:

Sehr geehrter Herr Mentz,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihren guten Zuspruch.

Wir sorgen für Gerechtigkeit. Die Änderungen im Rentenrecht sind auf die Beamtenpensionen übertragen worden. Auch bei den Beamten wurde eine schrittweise Erhöhung der Altersgrenze auf 67 Jahre eingeführt. Wie bei der Rente ist die Anpassung von Beamtenpensionen von der demografischen Entwicklung abhängig.

Die Versorgung der Beamtinnen und Beamten des Bundes ist mit der gesetzlichen Rentenversicherung dennoch nicht vergleichbar. Artikel 33 des Grundgesetzes verpflichtet den Bund, für die Alterssicherung seiner Beamten angemessen zu sorgen. Im Gegenzug übernehmen auch die Beamtinnen und Beamten Pflichten. Diese gehen weit über das allgemeine Arbeitsrecht bei Angestellten hinaus. Die Versorgung der Beamten ist geregelt im Beamtenversorgungsgesetz.

Wir sind gegen den Vorschlag, die Entwicklung der Beamtenpensionen an die Rentenentwicklung zu koppeln. Zudem werden die Leistungen der Beamtenversorgung meist überschätzt. Im Jahr 2011 erhielten die Beamtinnen und Beamten des Bundes im Schnitt Pensionen in Höhe von 68,7 Prozent ihrer vorhergehenden Bezüge. Dagegen lag das Rentenniveau netto (vor Steuern) bei 51,5 Prozent. Das ausgewiesene Rentenniveau umfasst aber nur Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Betriebliche Renten und private Vorsorge sind nicht dabei. Gerade betriebliche Vorsorge ist im Pensionsniveau der Beamten aber mit erfasst.

In die gesetzliche Rentenversicherung zahlen die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein. Auch die Beamtinnen und Beamten werden an den Versorgungskosten beteiligt. Wie die Beamtenversorgung wird auch die gesetzliche Rentenversicherung zu einem erheblichen Teil aus Steuermitteln finanziert. Außerdem zahlen Pensionäre ihre Beiträge an die Krankenversicherung direkt. Zudem werden die Pensionen voll versteuert.

Im Jahre 1999 hat der Bund eine Versorgungsrücklage eingeführt. Bis Ende 2017 wird ein Sondervermögen aufgebaut, um den Bundeshaushalt finanziell zu entlasten. Ein 2007 eingerichteter Versorgungsfonds des Bundes kommt ab 2020 für die Versorgungsaufwendungen der Beamten auf, deren Dienstverhältnis nach dem 31. Dezember 2006 begann.

Mit freundlichen Grüßen

Judith Weiß

CRM-Team

Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle

 

.

Da muss man doch freundlich antworten und noch einmal einen Versuch machen in der Sache Hinausschiebung des Ruhestandsbeginns !!!

 

 

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Sehr geehrte Frau Weiß,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider geht sie
an meinem Thema "Hinausschieben des Ruhestandsbeginns" perfekt vorbei.
Anfrage und Antwort möchte ich auf meiner Website 
(...) veröffentlichen, die - gelinde gesagt - ziemlich viel Besucher hat!

Wollen Sie sich vielleicht doch noch Farbe bekennend äußern?

Hinweis: Das Problem betrifft mich persönlich in doppelter Hinsicht nicht mehr.

Nachdem ich nach einem Jahr abgetrotzter Verlängerung die konzertierte Jagd zwecks Verhindering eines Präzedenzfalls - halb mit Ärger, halb mit Vergnügen - erlebt habe, halte ich als Dauerlehrbeauftragter bis zu 12 Semesterwochenstunden Vorlesungen anderenorts.

Ist die Bundeskanzlerin für die vorbehaltlose Umsetzung der Hinausschiebung des Ruhestandsbeginns und die handwerkliche Verbesserung des Gesetzestextes zwecks unmissverständlicher Zielvorgabe?

Es war die falsche Schublade (ich bitte um Nachsicht!), da solche Typen wie ich sich weniger für Geld interessieren.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Was zeigt denn nun dieser schlichte Versuch?

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Die Antwort ist natürlich von einer Festplatte heruntergeladen worden. Vielleicht ist dafür ein Programm mit Künstlicher Intelligenz mit im Spiel gewesen, um vor der Wahl einem Bürger noch schnell eine Antwort geben zu können. Das geht ja auch gar nicht anders.

 .

Es ist aber damit vorgeführt, dass die CDU zu dem Thema Hinausschieben des Ruhestandsbeginns zentral offensichtlich nichts Festes auf der Platte hat !!!!!

 

Also immerhin wieder ein Hit der bescheidenen Art.

 

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Aber man konnte ja noch an die natürliche Intelligenz von Angela Merkel denken! Nur wie kommt man da ran? (Und  Kurt Beck war schon ...). Und dann gab es da ja noch die noch amtierende  Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (s. weiter unten ARD, Magazin plusminus vom 13.11.13, 22:15 Uhr )

 .

Es ist an verschiedenen Stelle der Website  schon aufgezegt worden, dass die CDU von Bundesland zu Bundesland eine andere Haltung zum Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand einnimmt. Man kann nur feststellen, dass die CDU   in Sachen   Hinausschieben   des Ruhestandsbeginns herumeiert (ein besseres Wort gibt es hier nicht). Es geht offensichtlich um die Überlegung, dass es die Mehrzahl der Beamten verprellen könnte, freiwillige Verlängerer zu hofieren.

 

Die Rheinpfalz schrieb am 15.10.13:

 

CDU: Arbeit nach Renteneintritt fördern

Landesparteitag soll neues Wirtschaftspapier beschließen

 

MAINZ (nob). Die rheinland-pfälzische CDU fordert mehr Möglichkeiten und Anreize für ältere Arbeitnehmer, über das gesetzliche Rentenalter hinaus zu arbeiten.

 

So soll die "Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche und Leistungsfähigkeit verlängert" werden. Ruheständler sollen arbeiten dürfen, ohne dass Hinzuverdienste auf die Rente angerechnet werden dürfen.

Diese Forderungen sind Teil eines Wirtschaftspapiers, das beim Landesparteitag am Samstag verabschiedet werden soll.(...). An dem Papier wird seit mehr als einem Jahr unter Federführung von Vize-Parteichef Christian Baldauf gearbeitet. Die Partei will dabei nicht zuletzt bei der Wirtschaft punkten.(...)

 

Ende des Zitats.

 

Hier ist nicht klar, ob das Verbleiben am alten Arbeitsplatz - freiwillig und mit einem Recht darauf - gemeint ist und/oder das Hinzuverdienen als Rentner oder Pensionär.

 

Die Vorstellung, bei der Wirtschaft damit punkten zu können, beruht wohl eher auf Wahrnehmungsstörungen von Christian Baldauf (Vgl. plusminus-Beitrag weiter unten).

 

Die Rheinpfalz, EINWURF von Arno Becker, zu obigem Artikel:

 

"Die Anliegen des CDU-Wirtschaftspapiers lassen sich auf den Punkt bringen: bessere Bildung und längere Lebensarbeitszeit gegen Arbeitskräftemangel, bessere Forschung, bessere Straßen und bezahlbare Energie.

Bei der Lebensarbeitszeit bleibt die CDU vorsichtig: Von Freiwilligkeit ist die Rede, das Reizthema generelle Anhebung der Lebensarbeitszeit stand nur in einem früheren Entwurf des Papiers.(...)"

 

Das alles klang bei Christian Baldauf in seiner Antwort (immerhin!) vom 20.Januar 2009 auf das Schreiben zum Thema Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand "Übersteuerung der Legislative durch die Ministerialbürokratie?" an CDU-Mitglieder des Landes Rheinland-Pfalz  noch ganz anders:

 

"(...) vielen Dank für Ihr ScIhreiben vom 10. Dezember 2008. Sie haben darin auf den - in Ihren Augen unbefriedigenden - Zustand hingewiesen, der durch die Anwendung des geänderten § 55 LBG auf die Fachhochschulprofessoren entstanden ist. Ich antworte Ihnen heute auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen aus der CDU-Fraktion, die Sie ja ebenfalls angeschrieben hatten.

Die CDU-Fraktion hatte seinerzeit massive Bedenken gegen den von Ihnen angesprochenen Gesetzentwurf. Wir haben diese im Gesetzgebungsverfahren immer wieder deutlich gemacht. Im Ergebnis haben wir in der Schlussabstimmung gegen das Gesetz gestimmt.

Leider konnten wir uns dabei nicht gegen die absolute Mehrheit der Landesregierung und der sie tragenden SPD-Landtagsfraktion durchsetzen.

(...) es tut mir persönlich sehr Leid, dass ich Ihnen derzeit keine zufriedenstellendere Antwort geben kann. Ich kann Ihnen aber versprechen, dass die CDU-Landtagsfraktion dieses Anliegen nicht aus den Augen verlieren wird. Ihnen persönlich wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2009.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

(Christian Baldauf)

 

Nett (ohne Spott), aber Nett ist... (mit Spott).

Und das hat er nun davon: Ein echt ausgebuffter Politiker gibt doch nicht eine Antwort länger als zwei Sätze. Da läuft er doch Gefahr, bei nächster Gelegenheit auf den Haken genommen werden zu können, wie man hier sieht. Aber mehr weniger ausgebuffte - dafür aber kluge (die Hoffnung stirbt zuletzt) - Politiker, das wär schon schön !!!!!!!!!!!!

 

Den heftigen Widerstand der CDU gegen die Zielsetzung der Legislative, Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche und Leistungsfähigkeit verlängern zu können, durch Hinausschiebung des Eintritts in den Ruhestand kann man auf dieser Website unter dem Button "Avatar im Landtag RLP" nachlesen. 

 

Das Sich-Durchsetzen der Opposition gegen die absolute Mehrheit der Landesregierung und der sie tragenden SPD-Landtagsfraktion hat sich als nicht unbedingt erforderlich erwiesen. Das haben die Ministerien - insbesondere das Wissenschaftsministerium- nachträglich für sie besorgt!!!

 

Es ist eine Frage des Formats, bohrend  darauf zu achten, dass verabschiedete Gesetze dem Wortlaut und der Zielsetzung nach umgesetzt werden, auch wenn sie einem nicht passen.

 

Das Nachdenken über dieses Anliegen ist sehr deutlich wichtiger, als dass einem sehr langsam ins Auge gerät, dass man bezüglich der Frage der Hinausschiebung des Ruhestandsbeginns weit hinter dem Mond gelandet sein könnte.

 

Es kann kein übermenschliches Verlangen sein, eine  große Anfrage  in den Landtag einzubringen, wie viele Beamte denn das Hinausschieben des Ruhestandsbeginns beantragen und wie viele Anträge pro Jahr genehmigt worden sind.

 

 

Christian Baldauf hätte also doch eine zufriedenstellendere Antwort  in der Sache Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand geben können: Die Ankündigung solch einer Anfrage. Sein noch nicht glaubwürdiger Wechsel seiner Haltung in dieser Sache könnte durch solch eine Initiative nun endlich wenigstens zu diesem Zeitpunkt (2013, z.B. in der Haushaltsdebatte im Landtag Rheinland-Pfalz)) ungemein an Überzeungskraft gewinnen.

 

Solch eine Anfrage wäre sicherlich durch gegenseitige Häme geprägt. Vielleicht so:

.

SPD: Ach - mit einem Mal doch dafür?

 

CDU: Nein, nur nach längerem Im-Auge-Behalten! Und die Option des Hinausschieben des Ruhestandsbeginns ist ja bisher, wie man an der Zahl der Genehmigungen sieht, ohnehin nur ein Fake der SPD  gewesen!

 

(Darauf kann man lange warten!)

 

 

.

Flexible Rente    Plusminus, ARD

13.11.13, 22:15,  (letzter Beitrag dieser Sendung),

Autorin Christiane Cichy 

.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/mdr/2013/flexible-rente-100.html
 .

Hier  - wie gesprochen - aufgeschrieben und mit Kommentaren versehen: 


 

"Mit 65 ist Schluss. Künftig mit 67. So ist es eben auf dem deutschen Arbeitsmarkt. So lange arbeiten, wie man möchte oder kann oder vielleicht sogar muss – z.B. weil die Rente im Alter zum Leben gar nicht reicht - das ist hier noch die Ausnahme. In anderen Ländern ist das schon lange möglich. Damit sie mich bitte nicht falsch verstehen: es geht mir jetzt nicht darum noch länger als bis 67 arbeiten zu müssen. Es geht um die Freiheit, selber zu entscheiden, wie lange man arbeiten möchte. Experten halten das für sinnvoll und fordern eine Abschaffung dieser starren Altersgrenze. Dafür müsste sich bei uns allerdings Einiges ändern.

 

Kommentar: Wenn sich  Moderator Jörg Boecker (1971) mit dem Text, den er vorträgt, identifiziert, dann muss festgestellt werden: Er ist jung und vertritt diese Meinung, die Tenor dieser gesamten Website ist!


 

" Heinrich Stolz bespricht gerade einen neuen Auftrag mit einer Reederei. Ein Schiffsmotor muss so schnell wie möglich repariert werden. Dabei könnte Stolz längst in Rente sein, denn in wenigen Tagen wird er 74.


 

Arbeit ist immer mein Leben gewesen – hat mir sehr viel bedeutet. Und in unserer Branche da muss man einfach immer erreichbar sein. Die Schifffahrt ist sehr sensibel, die hat wenig Geld und wenn ein Motor ausfällt, dann muss man auf der Stelle für Abhilfe sorgen, sonst verlieren die Leute viel Geld“


 

Deshalb ist Heinrich Stolz für die Kunden des Unternehmens immer erreichbar.

Wegen des Geldes müsste er nicht mehr arbeiten. Er hat einfach Freude daran. Das trifft auch auf einige seiner Kollegen zu, die das Rentenalter längst überschritten haben.


 

Heinrich Stolz: „Ich hab mir eine Weile lang Gewissensbisse gemacht, dass ich vielleicht dem Einen oder Anderen den Arbeitsplatz wegnehme. Aber mittlerweile sehe ich das etwas differenzierter, weil ich mir denke, meine Tätigkeit, die sichert eigentlich die bestehenden Arbeitsplätze.“


 

Das ist auch einer der Gründe, weil der Chef auf seine älteren Mitarbeiter nicht verzichten kann. "

.

Kommentar:  Dieser Chef ist offensichtlich (Video) ebenfalls ein älteres Semester  und bringt seinen langjährigen Mitarbeitern eine hohe Wertschätzung entgegen; ist sicher souverän froh, dass sie fachlich vielleicht mehr können als er - eine sehr gute Voraussetzung!

 

Würde er aber  unversehens durch einen  (zu) jungen Anfänger ersetzt, dann könnten die Erfahrungen und das Wissen des in der Firma über 65 Verbliebenen bei Problemen bezüglich der Qualität des Produkts und des Umgangs mit den Mitarbeitern und den Kunden, so zum Brennglas von Beratungsresistenz, möglicherweise fachlichen Defiziten oder gar Komplexen werden, dass der Wunsch des Anfängers, die administrative Prärogative zu betonen, bald zum Verdruss führen könnte.

 

Ein nur auf   Wertschätzung gegründetes Verhältnis ist nicht planungssicher;

 

 es muss ein Arbeitsverhältnis mit Rechten wie vor dem erreichten Rentenalter sein. Also ein Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand. 

.
 

 " Lutz Göbel, Geschäftsführer: „Das sind alles erfahrene, sehr spezialisierte Mitarbeiter, die also in ihrem Leben schon sehr viel geleistet haben, und die bereit sind, auch länger zu arbeiten. Und das sind unglaublich wertvolle Leute, die auch Kundenkontakte haben – weltweit- und die sind für das Unternehmen sehr, sehr wertvoll.“


 

Doch Stolz und seine Kollegen sind in Deutschland eine Ausnahme. Für die meisten ist mit 65 – später mit 67 – Schluss, weil es Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen so vorsehen.


 

Diese Erfahrung musste auch Gisela Rosenbladt aus Hamburg machen. Ihr Arbeitgeber wollte sie nach ihrem 65. Geburtstag nicht weiterbeschäftigen. Sie war aber auf das Geld angewiesen.


 

Ich war gezwungen, länger zu arbeiten, weil meine Rente sehr klein ist und weil wir einen behinderten Sohn haben.“


 

Aus ihrer lebenslangen Arbeit als Putzfrau steht ihr nur eine Rente von 243,- Euro zu. Da sie davon nicht leben kann und sie ihren behinderten Sohn weiter unterstützen muss, wollte sie sich das Recht, weiter zu arbeiten, einklagen. Der Fall wurde dem EuGH vorgelegt. Doch dieser bestätigte die Altersgrenze 65. Gisela Rosenbladt könnte nicht von ihrem Arbeitgeber verlangen, weiterbeschäftigt zu werden. "

 

.

Kommentar: Der Frau Rosenbladt wäre ein Riesenrfolg zu wünschen gewesen, zumal ihr Problem im Vergleich zum Hinausschieben des Ruhestandsbeginns eines Beamten ein Existenzielles ist. Sie macht deshalb einen bedrückten Eindruck, aber gerade ihr Beispiel, sich und ihren Fall für die Vorlage beim EuGH zur Verfügung gestellt zu haben, ist doch mehr als bemerkenswert!

Großzügigkeit ihres Arbeitgebers - noch nach dem Richterspruch - wäre angesagt gewesen!


 

" Klaus Bertelsmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht:

Leider hat der EuGH seine Rechtsprechung verschärft und gesagt: ja, die Altersgrenze ist im Prinzip immer zulässig, ist auch abgegangen davon zu fordern, dass ein bestimmtes finanzielles Niveau durch die Rente erreicht sein muss.“


 

Für den Arbeitsrechtler profitieren von dieser Rechtsprechung vor allem die Arbeitgeber, denn diese können sich so ganz ohne Kündigung von ihren älteren Mitarbeitern verabschieden.

Die Altersgrenze 65 bedeutet ja ausschließlich, dass der Arbeitnehmer nicht verlangen kann, weiterbeschäftigt zu werden. Das heißt, es kommt hinzu, dass der Arbeitgeber selber dem Arbeitnehmer anbieten kann, weiter tätig zu sein. Er kann sich aussuchen, wem er das anbietet. Und diese Einseitigkeit ist das, was einen etwas verbittern kann, ja!

 

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Kommentar: So möchten es die Dienstherren der Beamten auch verbissen weiter handhaben (Exklusivität!). Das entspricht aber nicht der Gesetzesänderung  bezüglich des Hinausschieben des Ruhestandsbeginns bis maximal 68, zumal die Freiheit beliebig lange - z.B bis 74 wie Herr Stolz in seiner Firma-  regulär beschäftigt zu werden nicht  gegeben ist und noch lange nicht gegeben sein wird. Das ist keine Frage innerer Logik von Rechtsprechung, zu der nur höchste Gerichte fähig (oder auch nicht) wären, sondern eine Frage der Gesinnung: "Etwas Altersdiskriminierung muss (entgegen dem EuGH) sein". (Vgl. Button "EuGH zur Altersgrenze")

.
 

 " Weil ihr Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigung nicht wollte, gab es für Gisela Rosenbladt auch juristisch keine Chance, weiter zu arbeiten.


 

Anders bei Heinrich Stolz und seinen Kollegen. Sie können weiter im Betrieb bleiben, weil es auch ihr Chef so will. "


 

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung plädiert deshalb für die Abschaffung der starren Altersgrenze. Statt eines Verbotes müsse es für die Arbeitnehmer mehr Wahlfreiheit geben.


 

Prof. Marcel Fratzscher, DIW Berlin:

"Ich sehe es vor allem als eine Chance, den Menschen mehr Freiheit, mehr Flexibilität zu geben, selber zu entscheiden, wann sie sich pensionieren möchten - ob sie das mit 60 tun möchten, mit 65, mit 70 tun möchten. Das ist prinzipiell was Positives! Und das zu gestalten, den Menschen eine Wahlfreiheit zu geben, das ist was Positives und eine wichtige Herausforderung, die wir lösen müssen."

 

Kommentar: Man erkennt im Video: Der Kollege ist noch jung! Wird die nächste Generation  das Kriegsbeil für diese Zielsetzung ausgraben?


 

Andere Länder sind da weiter

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In den Vereinigten Staaten wurde das Zwangsrentenalter schon 1984 abgeschafft.

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Über das Rentenalter hinaus zu arbeiten, ist hier nichts Ungewöhnliches mehr.

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Auch die Briten können seit 2011 selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen.

 

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Hier darf sich also kein Arbeitgeber wie im Fall von Gisela Rosenbladt nur wegen des Alters von seinen Mitarbeitern verabschieden.

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In Norwegen wird das Rentenalter von 67 durch eine Zeitspanne von 62 bis 75 ersetzt.

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Auch in Dänemark soll das Rentenalter variabel mit der Lebenserwartung fallen oder steigen.


 

Prof. Marcel Fratzscher, DIW Berlin, zum späteren Eintritt in den Ruhestand:

 

Uns geht als Gesellschaft eine Menge verloren, wenn wir an diesen rigiden Regeln festhalten.

 

Um das flexibler zu gestalten, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen, hat große volkswirtschaftliche Vorteile und natürlich Vorteile für die Institutionen und Unternehmen, für die diese Arbeitnehmer dann wirklich tätig sind.“


 

Würde die Altersgrenze auch in Deutschland fallen, müssten sich vor allem die Arbeitgeber umstellen.

Befragungen wie diese der Bertelsmann-Stiftung zeigen: 

   Gerade mal jedes zwölfte Unternehmen sucht ältere Mitarbeiter über 50.

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Kommentar:  Christian Baldauf (CDU) wird mit seiner bisher ohnehin  unglaubwürdigen Initiative nicht punkten. Beim Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand von Beamten wäre dagegen "nur" die Beseitigung der Ausbremsung einer Gesetzesänderung erforderlich.


 .

" Lutz Göbel, Geschäftsführer:

Ich halte das für eine Fehleinschätzung, keine älteren Mitarbeiter mehr nehmen zu wollen. Bei uns ist der Krankenstand von den älteren Mitarbeitern geringer als von den Auszubildenden. Also daran kann es wirklich nicht liegen. Und da ist eben sehr viel Wissen vorhanden, was man nutzen kann, und auch Flexibilität, die wir einsetzen können.“


 

Es wäre also an der Zeit, die starren Altersgrenzen für Arbeitnehmer einfach abzuschaffen.


 

Wir haben dazu die zuständige und noch amtierende Arbeitsministerin Ursula von der Leyen angefragt. Doch zu einem Interview war sie nicht bereit. "

 

Spott: Ob Ursula von der Leyen schon über Drohnen, den Kampfpanzer Leopard II A4 , die Saudis, den Hindukusch (Pensionäre kann man dort nun wirklich nicht gebrauchen!)  als echte Herausforderung nachgedacht hat?

 

Kampf führen oder Krampf vorführen?

 

Bemerkung: "Jeder gute Politiker muss jedes Ministeramt übernehmen können" tönen alle Politiker bei jeder Gelegenheit.  Welcher Politiker ist gut ? Alle natürlich !! Zeitungsmenschen tönen auch oft so.  Gut passen würde doch auch ein  Studium Theaterwissenschaft (z.B. Claudia Roth) und Energieminister. Kommt das noch? In diesem Fall würde sich der Website-Betreiber - immer bereit, aus allem das Beste zu machen - zur Verfügung stellen, ihr Watt, Volt, Ampere, den Unterschied von Gigabyte und Gigawatt und dass man Strom nicht speichern kann, sondern elektrische Energie, zu erklären.

 

Der Websitebetreiber hätte nie Minister  werden können. Er hat nicht genug Monopoly gespielt. Ein Einsatz auf anderem Gebiet als "MINT" hätte ihn fuchsteufelswild gemacht.

Oder vielleicht doch als Verteidigungsminister, weil er  mal für den Leopard II , erste Ausgabe,  richtig gründlich gearbeitet hat? Man bedenke: Der Leopard II ist offensichtlich (deshalb ???) das einzige Gerät, was bei der Bundeswehr einigermaßen funktioniert ! Klar - man darf doch den Saudis auch keinen Schrott liefern ! Auf ihrem ureigenem Gebiet war Ursula von der Leyen ganz gut. Aber Arbeit, Soziales und Gesundheit sind ja so popelige Herausforderungen und eine Beschäftigung mit der Mücke "Hinausschieben des Ruhestandsbeginns" wäre doch glatt eine Zumutung gewesen.

Aber was, wenn der Pensionär für den Leopard wieder gebraucht würde? 2017: Hoffnung zerstört. "America  First" . Donald Trump liefert Zweitbestes!

Zunächst hätte sie eine Aufgabe  darin sehen können,  die Saudis von einer Frauenquote bei Panzerkommandanten zu überzeugen. Zynismus: Das wäre schwieriger gewesen als Ukraine, Afghanistan, Irak und IS zusammen. 2017: Donald Trump befreit sie von dieser Horror-Aufgabe.

Ohne Spott und ehrlich: Sie tut einem schon wieder etwas leid. Und  sicher tut ihr das Knie weh, in das sie sich mit dem vorschnell kritisierten Gewehr geschossen hat!

 

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Ihre Nachfolgerin Andrea Nahles 4.0  würde beim Thema Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand (der zwangsweisen Art ) bei den Beamten  möglicherweise gelassen bleiben,  beim Rententeneintrittsalter 65 zucken und bei Nennung eines höheren Alters (auch auf der Basis der Freiwilligkeit)   sich vermutlich regelrecht verkrampfen.

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Also besser erst gar keine Anfrage bei der nächsten Gelegenheit? Doch!

Den Krampf vorführen!!!

.

Spott beiseite , weiter mit dem Text der Sendung:

 

 .

" Solange es in der Politik und bei den Arbeitgebern kein Umdenken gibt, werden Bilder wie diese in Deutschland wohl noch die Ausnahme bleiben.

Traurig!  "

 

Ende der Sendung

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Vielleicht doch, sehr langsam, aber sicher?

Rheinpfalz: 07.06.2017: Arbeitgeberpräsident will Rente mit 63 über Bord werfen

"Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer fordert von der nächsten Bundesregierung ein Überdenken der Rente mit 63. " Die Anreize zur Frühverrentung, also eigentlich müssen wir sie wieder über Bord werfen", sagte Kramer gestern in München.

Wir müssen nicht Anreize schaffen früher zu gehen, sondern Anreize , die längeres Arbeiten für diejenigen ermöglichen, die das wollen und können."

Die Rente mit 63 habe den Arbeitsmarkt  jetzt schon zwischen 200.000 und 250.000 wertvolle Fachkräfte entzogen. Kramer begründete mit der Alterung der deutschen Bevölkerung. Um die Auswirkung des demografischen Wandels auf Wirtschaft und Sozialsysteme abzufedern, präsentierte Kramer bei der Konferenz der Arbeitgeberverbände einen Katalog von Forderungen. (...) 

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Bemerkung zur Sendung:

Video (ab Minute 20:15)
zum Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand im Sinne des vollwertigen  oder notgedrungenen Arbeitens  nach dem Erreichen der Altersgrenze 65 mit Jörg Boecker (war verfügbar bis 13.11.2014):

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 http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/432744_plusminus/18106532_-alle-beitraege-die-sendung-vom-13-11-2013-

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Diese  Sendung hat nicht über nicht mehr ganz so wenige Beamte und ihre  entsprechende Bereitschaft bzw. ihren vergleichsweise schon beinahe militanten Anspruch  auf Hinauschieben des Eintritts in den Ruhestand berichtet.

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Die folgende Sendung auch nicht, aber immerhin!

 

Pioniere im Rentneralter: Aufhören? Jetzt nicht! - Wenn Rentner weiter arbeiten

Sendung vom Mittwoch, 4.12. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

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"Immer mehr Senioren in Deutschland arbeiten, obwohl sie Rente bekommen. Viele von ihnen, weil sie es müssen, weil die Rente nicht zum Leben reicht, andere, weil sie sich noch fit genug fühlen und immer noch dazugehören wollen. Doch viele Arbeitgeber haben das große Potential der Rentner immer noch nicht erkannt und so ist die größte Hürde für Silver Workers, Arbeit zu finden.

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Aufhören? - Jetzt nicht!

Roswitha Ehinger (...) Ihre Rente reicht aber nicht für ihre vielen Interessen und gewohnten Aktivitäten. (...) sie (...) beschließt daher, wieder arbeiten zu gehen.

 

Giuseppe De Caro wollte eigentlich noch gar nicht in Rente (...) und sucht nun nach neuen Aufgaben und Herausforderungen.

 

Aus demselben Grund hat der IT-Spezialist Claus Achtmann beschlossen, erst gar nicht aufzuhören und arbeitet mit seinen 70 Jahren immer noch voll.

 

Hans-Peter Rauschert hat mehr Glück. Sein ehemaliger Arbeitgeber Bosch hat als erstes großes Unternehmen das Potential der "Silver Workers" erkannt und bietet ehemaligen Mitarbeitern die Möglichkeit, als Seniorexperten projektbezogen weiterhin im Unternehmen tätig zu sein. 

 

Die SWR-Dokumentation begleitet die vier Pioniere im Rentenalter durch ihren Arbeitsalltag und zeigt dabei Chancen und Probleme, (...)"

 

Ein Film von Caroline Haertel und Mirjana Momirovic

Wiederholung:

am 08.01.2014, 12.30 Uhr in eins|plus

am 09.01.2014, 09.30 Uhr in eins|plus

 

Video:

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http://www.swr.de/betrifft/betrifft-aufhoeren-rentner-senior-geld/-/id=98466/nid=98466/did=12199964/s39d9h/index.html

 

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Es fällt auf, dass es zum Thema Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand von Beamten noch keine ähnlich umfangreiche Sendung gegeben hat. Liegt es daran, dass das schiefe Bild von Beamten in der Öffentlichkeit ein Tabu ist, das leiden könnte? Allerdings wäre die Versammlung wehrhafter Betroffener nicht ganz so brav. Und dann die Landesregierungen!

 

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